Freitag, 23. August 2013

Thomas Thiemeyer: Die Stadt der Regenfresser

Ferienlektüre, etwas knalliges und einfaches war gesucht. Das habe ich auch gefunden, aber etwas "knalliger" als erwartet. 

Der Autor kommt offenbar aus der Jugendliteratur, was sich bereits an seiner Fabulierlaune festmachen lässt. Man merkt dem Buch an, dass jede Menge Überlegungen angestellt wurden, wie man den Plot spannender und einfallsreicher gestalten könnte. Andererseits scheint ein ausgeprägtes Sprachvermögen nicht zu den conditiones sine qua non eines Jugendbuchschriftstellers zu gehören. Die holzschnittartige Sprache, immer wieder mit schiefen Bilder oder Adjektivhäufungen versehen, lässt den verwöhnten Leser teilweise vor Schreck den Atem anhalten. Ich habe das Buch dennoch zu Ende gelesen, milde unterhalten von der ereignisreichen Geschichte. Den zweiten Band werde ich sicher nicht mehr zur Hand nehmen.

1 Kommentar:

Muhammad Shoaib hat gesagt…

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