Samstag, 19. Januar 2019

Lawrence Burns: Autonomy

Interessante Schilderungen eines mehr-oder-weniger Insiders. Wirklich bahnbrechend Neues erfährt man nicht. Insgesamt ist das Buch eine etwas seltsame Mischung aus Recherchen des Ghostwriters und Laberpassagen des angeblichen Autoren. Trotzdem lesenwert, auch da es eine schnelle Lektüre ist.

Michael Ritzau: Die große Fondslüge

Das Thema ist richtig und wichtig und der Autor macht erfolgreich seinen Punkt. Das ganze hätte kein Buch werden müssen, das Thema ist dazu doch etwas zu leichtgewichtig bearbeitet. Zudem sprachlich und intellektuell eher schwach.

Samstag, 28. Juli 2018

Rainer Maria Weiss: Hammaburg

Ein kleines Buch, das mir viel beigebracht hat.

Rafael Buschmann et al: Football Leaks

Eine spannende Geschichte, wenig ambitioniert erzählt.

Sonntag, 3. Juni 2018

Unb. : Junker, Damen und Pastoren

Ein interessanter Einblick im eine untergegangenen Kultur. Im Witz ist eine Gesellschaft ja vielleicht am meisten bei sich selbst.

Dienstag, 29. Mai 2018

Fergus Fleming: The Man with the Golden Typewriter

Ein spannender Blick in die literarische Gesellschaft jender Tage. Darüber hinaus ein tolles Portrait des Schriftstellers. Wo ist diese schöne englische Sprache hin, die sich in den Briefen noch in vollem Glanz zeigt?

Dienstag, 22. Mai 2018

Eric Vuillard: Die Tagesordnung

Das Konzept ist spannend, aber jedenfalls in Deutschland seit Florian Illies nicht mehr neu. Vuillard schreibt eine schöne Prosa, und die mentalen Wanderungen und Nebenschauplätze sind interessant und anregend. Manche sprachlichen Bilder schienen mir allerdings recht schief (was für ein Buch, das einen poetischen Zugang wählt, etwas problematisch ist), und es fehlte letztlich sehr ein roter Faden. Mir hat das Buch gefallen, weil es einen ganz eigenen Zugang zum Anschluss bietet, preisverdächtig finde ich es aber nicht. Es wird nicht das letzte Vuillard-Buch sein, das ich lese.