Dienstag, 11. Januar 2011
Patrick Süßkind: Die Geschichte von Herrn Sommer
Eine wunderbare, romantisch-melancholische Geschichte für einen herbstlichen Nachmittag. Die Zeichnungen von Sempé sind, wie immer, treffend, hier aber bieten die Aquarelle mehr, sie ergänzen die Geschichte auf ihre eigene Art.
V.A. - Lustig ist das Verlegerleben
Die Auswahl der Briefe von und an Diogenes-Verleger Daniel Keel sind ein beeindruckendes Kompendium
- der Freundschaft
- des Unternehmertums
- der Bildung
und insgesamt einfach eine Dokumentation dessen, was ein Mann mit Wille und Kraft in einem Leben so bewegen kann. Nebenbei werden wir Zeuge von langen Freundschaften, von der Strahlkraft des Verlegers Keel - aber leider zu wenig von den Schattenseiten der Angelegenheit. So sind alle Briefe von Patricia Highsmith außerordentlich sensibel und freundlich, obwohl Keel sie als außerordentlich schwierigen Menschen beschreibt.
Sicherlich das beeindruckenste Testat dieser Briefe dürfte sein, wie viele Autoren sich von Keel erkannt gefühlt haben und in tiefer Freundschaft mit ihm und seiner Frau verbunden waren. Wer dies von sich behaupten kann, hat ein gutes Leben gelebt.
- der Freundschaft
- des Unternehmertums
- der Bildung
und insgesamt einfach eine Dokumentation dessen, was ein Mann mit Wille und Kraft in einem Leben so bewegen kann. Nebenbei werden wir Zeuge von langen Freundschaften, von der Strahlkraft des Verlegers Keel - aber leider zu wenig von den Schattenseiten der Angelegenheit. So sind alle Briefe von Patricia Highsmith außerordentlich sensibel und freundlich, obwohl Keel sie als außerordentlich schwierigen Menschen beschreibt.
Sicherlich das beeindruckenste Testat dieser Briefe dürfte sein, wie viele Autoren sich von Keel erkannt gefühlt haben und in tiefer Freundschaft mit ihm und seiner Frau verbunden waren. Wer dies von sich behaupten kann, hat ein gutes Leben gelebt.
Dienstag, 21. Dezember 2010
Eckart von Hirschhausen: Glück kommt selten allein
Ein sehr motiviertes Buch, mit vielen motivierenden Gedanken darin. Mich hat es trotzdem sehr angestrengt. Oder deshalb?
Dienstag, 14. Dezember 2010
Bret Easton Ellis: Die Informanten
Dies vorweg: es macht keinen Sinn, BEE auf deutsch zu lesen, ein guter Teil der Lesefreude fällt einfach weg.
Auch im Übrigen war "Die Informanten" eine Enttäuschung. Die "sanfte Apokalypse", die das Buch ganz treffend beschreibt, bleibt etwas beliebig und belanglos. Dass Ellis dann gegen Ende die Gewaltspirale anzieht, lässt das Buch nur noch verzweifelter erscheinen. Nach American Psycho geschrieben, wirkt es kraftlos. Einige Dialoge, einige Gedanken bleiben hängen, ansonsten ist das Buch aber nicht weiter aufgefallen.
Auch im Übrigen war "Die Informanten" eine Enttäuschung. Die "sanfte Apokalypse", die das Buch ganz treffend beschreibt, bleibt etwas beliebig und belanglos. Dass Ellis dann gegen Ende die Gewaltspirale anzieht, lässt das Buch nur noch verzweifelter erscheinen. Nach American Psycho geschrieben, wirkt es kraftlos. Einige Dialoge, einige Gedanken bleiben hängen, ansonsten ist das Buch aber nicht weiter aufgefallen.
Donnerstag, 25. November 2010
Adam Gautletts: Not so quiet
Cthulhu-inspiriertes Adventure, routiniert geschrieben, in der Mitte vielleicht etwas railroady, was aber für ein one-shot auch ganz gut ist. Das Finale ist nicht ganz so begeisternd, dafür weniger lethal als die anderen Abenteuer aus der Reihe.
Donnerstag, 18. November 2010
Freitag, 5. November 2010
Rasso Knoller: Die Dancing Queen im Schärengarten - Stockholmer Spiegelungen
Rasso Knollers Buch lässt sich durchaus als Reiseführer verstehen. Für Leute, die bereits etwas Zeit in Stockholm zugebracht haben, ist das Buch nämlich nicht mehr wirklich interessant, da primär die "Hits" abgearbeitet werden. Das allerdings nicht im Reiseführer-Stil, eher wenig journalistisch überhaupt, das Tempo des Buches ist ruhig und beschaulich, Knoller ziehlt auf die Erfahrung, mehr als auf das Herumfahren.
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